Aurora Veseli
beantwortet
diese Woche die Fragen im WN-Lehrlings-Domino.
Daniel Schriber ist 45 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder.
Die BSW-Schreinerei steht für Leidenschaft, Präzision und hochwertiges Handwerk. Individuelle Lösungen im Innenausbau vereinen Funktionalität und Design auf harmonische Weise. Persönliche Beratung, eigene Produktion und fachgerechte Montage garantieren massgefertigte Produkte, die perfekt auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt sind.
Mosnang Daniel Schriber, welche Termine stehen heute in Ihrer Agenda?
Zu Beginn meines Arbeitstages koordiniere ich die anstehenden Aufgaben in einer kurzen Teambesprechung. Es folgt ein Termin zur Massaufnahme direkt auf der Baustelle. Im weiteren Verlauf widme ich mich der Bearbeitung von Kundenanfragen und erstelle die entsprechenden Produktionspläne. Den Abschluss des Tages bildet ein Beratungsgespräch in unserer Ausstellung in Wil.
Was bedeutet Führung für Sie und was zeichnet Ihren Führungsstil aus?
Für mich bedeutet Führung eine offene und ehrliche Kommunikation. Mein Stil ist geprägt durch Respekt, Vertrauen und Wertschätzung. Als Chef gehe ich mit gutem Beispiel voran und unterstütze mein Team bei den täglichen Herausforderungen. Ich lege Wert auf klare Zielsetzung und eine gemeinsame Lösungsfindung.
Wie bekommen Sie Beruf und Privatleben unter einen Hut?
Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist eine tägliche Herausforderung. Durch die strikte örtliche Trennung ist es für mich möglich, die Arbeit nicht nach Hause zu nehmen und mich voll auf meine Familie zu konzentrieren. Sie ist mein Ausgleich und mein Rückhalt. Ein grosses Dankeschön an meine Frau, die das Familienleben koordiniert und mich unterstützt.
Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern besonders wichtig?
Eine gute Zusammenarbeit zeichnet sich für mich durch Verbindlichkeit und einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe aus. Dabei sind Ehrlichkeit, Wertschätzung und Vertrauen eine notwendige Grundlage.
Wo fallen Ihnen die besten Ideen ein?
Kreativität benötigt Freiraum, den ich oft beim Sport oder beim Autofahren finde. Ebenso wichtig ist mir der direkte Dialog: Produktive Teamgespräche und die gemeinsame Suche nach Lösungen mit Kunden sind für mich wertvolle Quellen neuer Inspiration.
Welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit in Ihrer Firma und in Ihrem Privatleben?
Je älter ich werde, umso bewusster wird mir dieser Aspekt. Kurze Lieferketten und die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern sind mir wichtig. Bei unseren Produkten stehen Qualität und Langlebigkeit an oberster Stelle.
Was nervt Sie am meisten?
Ich finde es schade, wenn der zeitliche und persönliche Aufwand hinter einer Arbeit übersehen wird und die damit verbundene Leistung nicht die entsprechende Wertschätzung erfährt.
Womit langweilt man Sie am meisten?
Mit inhaltslosen und oberflächlichen Aussagen kann ich wenig anfangen. Ich schätze ehrliche Worte und Gespräche mit Substanz.
Was soll man später einmal von Ihnen sagen?
Mein Wunsch ist es, dass ich als authentischer, fairer und empathischer Mensch, mit dem Herz am rechten Fleck, in Erinnerung bleibe.
Welchen Rat würden Sie Ihrem 18-jährigen Ich mit auf den Weg geben?
Sei mutig und höre auf dein Bauchgefühl. Gutes kann nur gelingen, wenn man es auch wagt.
Welche Benefits gibt es bei Ihnen im Betrieb?
Wir bieten einen attraktiven, vielseitigen und kollegialen Arbeitsplatz, an dem jeder Verantwortung übernehmen kann. Bei der Ferienplanung können wir flexibel auf Wünsche eingehen.
Haben Sie eine Viertagewoche schon einmal in Betracht gezogen? Was spricht dafür oder dagegen?
Wir sind offen für Teilzeitarbeit, haben aber bis anhin noch keine praktikable Lösung gefunden, wie eine Viertagewoche wirtschaftlich umsetzbar ist.
Was tun Sie gegen den Fachkräftemangel?
Als engagierter Ausbildungsbetrieb fördern wir junge Fachkräfte. Wir lieben und leben unseren kreativen Beruf und tragen durch unsere Vorbildfunktion dazu bei, dass junge Menschen sich für unseren Beruf entscheiden.
Welches war die schwierigste Entscheidung, die Sie in Ihrer Karriere treffen mussten, und wie haben Sie sie bewältigt?
Schwierige und herausfordernde Entscheidungen gehören zum Alltag. Mein wohl mutigster Schritt war die Selbstständigkeit vor neun Jahren – damals als junger Familienvater. Die Unterstützung durch mein Umfeld gab mir die Kraft und Sicherheit, mich mit voller Energie auf diese neue Herausforderung einzulassen.
Wer soll als nächster Kandidat diese Fragen beantworten und warum wählen Sie diese Person aus?
Ich nominiere Stefan Korn von der Firma Naweko AG in Bazenheid. Uns verbindet eine langjährige, ehrliche und freundschaftliche Zusammenarbeit.
pd/mib
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