Roger Edelmann
hat im Rahmen der Aktionstage gegen Gewalt an Frauen drei Sitzbänke umgestaltet.
Emanuel Reiter ist heute beim "Donnstig-Jass" zu Gast.
Wenn das SRF heute den «Donnschtig-Jass» in Muolen aufzeichnet, ist ganz viel Ostschweiz mit dabei. Für den musikalischen Auftakt sorgt der Uzwiler Singer-Songwriter Emanuel Reiter.
Uzwil/Muolen Das beliebte TV-Format «Donnschtig-Jass» macht heute halt in der Ostschweiz. Mit dabei ist auch der Uzwiler Musiker Emanuel Reiter. Mit seinem Song «Beste Zeit» im Gepäck wird er den heutigen Jassevent in Muolen eröffnen.
«Ich war schon länger mit der Redaktion der Sendung in Kontakt», verrät Emanuel Reiter. «Mein Song vermittelt ein positives und hoffnungsvolles Gefühl. Das fand die Redaktion passend für den Einstieg in die Sendung. Als dann klar war, dass die Sendung in der Ostschweiz haltmacht, haben sie sich nochmals gemeldet», erzählt er mit einem Lächeln. Reiter gibt zu, dass er zwar noch nie eine Sendung von Anfang bis Ende verfolgt habe, die musikalischen Auftritte es ihm jedoch angetan haben: «Es sind schon Künstler aufgetreten, die ich persönlich kenne.»
Beim «Donnschtig-Jass» werden rund 6000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet. Ein TV-Neuling ist Reiter nicht mehr, trotzdem ist es eine besondere Bühne für ihn. «Ich durfte schon beim ZDF-Fernsehgarten auftreten – auch das war überwältigend. Plötzlich wird einem bewusst: Millionen Menschen hören einen Song, der in meinem kleinen Uzwiler Tonstudio entstanden ist.» Es sei ein grosses Privileg, aus Hunderten von Bewerbern ausgewählt zu werden. «Dass sie ausgerechnet meinen Song ‹Beste Zeit› ausgewählt haben, berührt mich sehr. Ich will mein Bestes geben, um live zu überzeugen», sagt Reiter, der, bevor er ganz auf die Musik setzte, über ein Jahrzehnt in der Forschung tätig war.
Emanuel Reiter vergleicht seinen Auftritt vor einem Millionenpublikum mit einem Fussballmatch. «Ein wichtiges Spiel steht an. Ich versuche, mich so gut vorzubereiten wie ein Spitzensportler. Der Song muss im Schlaf sitzen, die Band muss eingespielt sein. Und am Ende geht es darum, auf den Punkt zu performen und den Moment trotzdem zu geniessen.» Die Vorbereitung sei das A und O, um die Chance nutzen zu können, betont der Musiker. «Am Ende bin ich auch nur ein Mensch und ich glaube, dass die Zuschauer keine Perfektion erwarten, sondern echte Emotion. Deshalb versuche ich einfach, ganz ich selbst zu sein.» Dies neben Künstlern wie Marc Sway oder Stefanie Heinzmann zu tun, sei etwas Besonderes. «Da wird der Puls sicher etwas in die Höhe schnellen», meint der Uzwiler mit einem Augenzwinkern. Auf eine Partie Jass werde er verzichten. «Ich bin ziemlich talentfrei, was das Kartenspielen angeht», gibt er lachend zu. «Als Musiker bin ich eindeutig besser aufgehoben.»
Von Dominique Thomi
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