Arjeta Osmani
absolviert derzeit ihre Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau.
Im Wiler Westquartier werden gerade 54 Holzmodule zu einem Schulhaus zusammengeschraubt. Dafür wurde ein meterhoher Kran und mehrere Spezialtransporter aufgefahren.
Wil «Es ist ein wenig wie Lego bauen», sagte Beat Baltensperger vergangene Woche gegenüber den «Wiler Nachrichten». Der CEO der Baltensperger AG gab mit Projektleiter Ruben Roser einen Einblick in die Modulbauhalle des Bauunternehmens – dort, wo noch vor dem Osterwochenende die letzten Schliffe an den Modulbauteilen für das Wiler Schulhausprovisorium getätigt wurden. In diesen Tagen werden die einzelnen Module zu einem Schulhaus mit sechs Klassenzimmern zusammengebaut.
Seit gestern Morgen pendeln sieben Spezialfahrzeuge zwischen Winterthur und Wil, um die insgesamt 54 Holzmodule ins Westquartier zu liefern. Die 30 Quadratmeter grossen und bis zu zwölf Tonnen schweren Quader werden mit einem Baukran an die passende Stelle gehoben, verschraubt und verkabelt. «Die elektrischen Leitungen werden vorzu verlegt», erklärt Ruben Roser. Der Projektleiter behält die Arbeiten auf der Baustelle im Blick. «Das Erdgeschoss dauert am längsten. Die Module müssen haargenau auf dem Fundament platziert werden», erklärt er. Die beiden Stockwerke danach würden wesentlich schneller aufgerichtet.
«Aktuell kommen wir planmässig voran», sagte Roser gestern Mittag bei einem Besuch dieser Zeitung vor Ort. Wenn das Wetter weiterhin so mitspiele, seien die Aufrichtearbeiten am Freitagabend abgeschlossen, so der Projektleiter. Danach folgen die Anschlussarbeiten.
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