Roger Edelmann
hat im Rahmen der Aktionstage gegen Gewalt an Frauen drei Sitzbänke umgestaltet.
Letztes Jahr fand die Konferenz in Lausanne statt. Foto:Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ
Am Freitag startet in Wil die 33. Jugendparlamentskonferenz. Das Jugendparlament (Jupa) Wil hat den Anlass gemeinsam mit dem Dachverband Schweizer Jugendparlamente organisiert. Vorstandsmitglied des Jupa Wil Andrin Hobi erklärt, was das für die Äbtestadt bedeutet.
Wil Die Jugendparlamentskonferenz wird jedes Jahr an einem anderen Ort ausgetragen. Zuletzt fand das dreitägige Zusammentreffen von jungen politisch engagierten Menschen aus der Schweiz und dem nahen Ausland in Lausanne statt. Der Anlass habe oft in der Westschweiz und auch einmal im Tessin stattgefunden. Das Wiler Jugendparlament (Jupa) habe die Konferenz mal wieder in die Ostschweiz holen wollen, sagt Andrin Hobi, Vorstandsmitglied und Verantwortlicher für die externe Kommunikation des Jupa Wil. Deshalb habe sich das Wiler Jugendparlament als Austragungsort beworben. «Für Wil ist es eine Ehre und Chance zugleich», ordnet Hobi die Bedeutung der Jugendparlamentskonferenz für die Stadt Wil auf Anfrage dieser Zeitung ein. Der Anlass bringe frische Ideen nach Wil. «Wir freuen uns auf die Konferenz», betont er.
Das Jupa Wil organisiert die Konferenz gemeinsam mit dem Dachverband Schweizer Jugendparlamente. Die grösste Herausforderung bei der Organisation sei die Unterbringung aller Teilnehmenden unter Einhaltung des Budgets gewesen, erklärt Andrin Hobi. Erwartet werden gemäss dem Vorstandsmitglied des Jupa Wil 145 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Dachverband zähle 65 Jugendparlamente als Mitglieder, wovon ein grosser Teil nach Wil kommen würde. Zusätzlich seien diverse Jugendparlamente aus dem nahen Ausland wie Deutschland, Frankreich, Italien und Luxemburg angemeldet.
Das Fokusthema der Konferenz
lautet Diskriminierung aller Art. Das Jupa Wil habe sich in einem Brainstorming auf dieses Thema geeinigt, da es die junge Generation betreffe und sie in diesem Belangen auch etwas bewirken könne, so
Hobi. Es gebe verschiedene Workshops, um über das Thema zu informieren und die Teilnehmenden zu sensibilisieren, darunter beispielsweise eine Debattensimulation. Neben den Diskussionen zu politischen Themen stehen gemäss dem Vorstandsmitglied auch verschiedene Abendprogramme und Ausflüge zur Auswahl. So könnten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wil von einer guten Seite erleben und positive Erinnerungen in der Äbtestadt schaffen.
Linda Bachmann
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