Ramon Gschwend
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Die Thurcom wurde Opfer eines Cyberangriffes.
Die Thurcom wurde Opfer eines Cyberangriffes. 14 Kundinnen und Kunden des Wiler Telekommunikationsunternehmens sind betroffen. Es wurden umgehend Sicherheitsmassnahmen eingeleitet.
Wil Am Montag, 27. Juli wurde ein Cyberangriff auf die Website der Thurcom festgestellt. Darüber informierte die Stadt Wil am selben Tag in einer Mitteilung: «Im Rahmen der direkt eingeleiteten forensischen Untersuchungen hat sich bestätigt, dass Unbekannte auf den Web-Shop der Thurcom zugegriffen haben. Daten wurden aber weder verschlüsselt noch heruntergeladen.» Der betroffene Web-Shop werde aktuell migriert, weshalb sich zum Zeitpunkt des Zugriffs nur vierzehn Antragsformulare für Nummernportierungen im System befunden hätten, so die Stadt Wil. Login- und Kreditkarten-Daten würden auf diesem System nicht gespeichert. Nach Feststellung des Vorfalls hat das Unternehmen umgehend Sicherheitsmassnahmen eingeleitet. Der externe Website-Betreiber unterstützte die Sicherung des betroffenen Systems, die zuständigen Behörden wurden informiert und die Thurcom kontaktierte die 14 betroffenen Kundinnen und Kunden persönlich. «Die Thurcom bedauert diesen Vorfall und entschuldigt sich für allfällige Unannehmlichkeiten. Der Schutz der ihr anvertrauten Daten hat für die Thurcom höchste Priorität», betont die Stadt in ihrem Schreiben. Das Wiler Telekommunikationsunternehmen hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.
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