Redon Ismaili
beantwortet diese Woche die Fragen im WN-Vereins-Domino.
Auf dem Grundstück von Andri Senn und seinen Nachbarn steht nun eine Parkverbotstafel.
Der Mosnanger Gemeinderat erliess Mitte Januar ein Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder auf klassierten Strassen und Wegen entlang der Hulfteggstrasse – sehr zur Freude von Andri Senn und weiteren Anwohnenden.
Mühlrüti «Zum Glück», sagt Andri Senn und zeigt auf die beiden Tafeln, die seit Mitte Januar auf seinem Grundstück an der Hulfteggstrasse in Mühlrüti stehen. Die Strecke von Fischingen über die Hulftegg ins Zürcher Oberland ist seit vielen Jahrzehnten eine beliebte Route für Motorräder und Autos. Unzählige Geschwindigkeitsüberschreitungen und Unfälle ereigneten sich vor Andri Senns Haustür. Nach jahrelangem Kampf konnten der 55-Jährige und seine Nachbarn nun ein Fahrverbot auf ihren Grundstücken erwirken. «Unberechtigten ist das Befahren des Grundstücks verboten. Widerhandlung wird mit einer Busse bis 500 Franken bestraft», warnt das Schild auf den Grundstücken entlang der Hulfteggstrasse.
Das richterliche Zutrittsverbot reichten der Mühlrütener und weitere Grundstückseigentümer bereits vergangenes Jahr ein. Andri Senn hatte genug von den Motorradfahrern, die auf seinem Grundstück mehrfach wendeten und Müll hinterliessen. «Die Leute kennen keinen Anstand», sagte er bereits im Juni 2025 in einem Interview mit den WN. «Im Fast-and-Furious-Style rasen sie mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 142 km/h an meinem Grundstück vorbei. Dies zu jeder Tages- und Nachtzeit», ärgert sich Senn. Trotz der neuen Tafeln glaubt er nicht, dass das Problem bereits gelöst ist.
«Die ganze Prozedur kostete micheine schöne Stange Geld», verrät Andri Senn. So bezahlte der Mühlrütener bereits für die Prüfung des Bezirksgerichts pauschal 800 Franken. «Der Betonsokel und die dazugehörigen Tafeln kosteten mich 450 Franken pro Exemplar», ergänzt Senn.
Nebst dem richterlichen Zutrittsverbot lancierte der 55-Jährige mit weiteren Anwohnerinnen und Anwohnern vor zwei Jahren auch eine Petition für eine Temporeduktion auf 60 km/h. «Leider war dieses Unterfangen nicht erfolgreich», erinnert sich Senn. Das seit dem 22. Januar erwirkte Fahrverbot sei nun endlich ein Erfolg: «Ich bin sehr glücklich, dass wir das Verbot durchsetzen konnten.» Er hofft nun nicht nur auf ein Ende der Lärmbelastung und des Verweilens auf seinem Grundstück, sondern auch auf weniger Unfälle.
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