Redon Ismaili
beantwortet diese Woche die Fragen im WN-Vereins-Domino.
Anschluss Lerchenfeld in Lütisburg Station
Der Knoten Lerchenfeld sorgt im Toggenburg seit Jahren für Stau und Unfälle. Nun drängen drei Kantonsräte auf einen leistungsfähigen Anschluss, der Gewerbe und Verkehr entlasten soll.
Lütisburg Station/Mosnang Auf der Grenze der Gemeinden Lütisburg und Bütschwil-Ganterschwil liegt der Knoten Lerchenfeld. Dieser verbindet die Kantonsstrasse durchs gesamte Toggenburg mit der Langenrainstrasse. Die Langenrainstrasse wiederum bringt das Gewerbe sowie die Industrie im Lerchenfeld und den Verkehr aus Mosnang, Hulftegg und Fischingen auf die Kantonsstrasse. Der Knoten Lerchenfeld ist bereits seit Jahren Thema: Am 20. September 2023 sprach der St.Galler Kantonsrat im Rahmen des 18. Strassenbauprogramms 1,5 Millionen Franken für die Umgestaltung des Knotens Lerchenfeld. «Die Hälfte des Strassenbauprogramms ist vorbei und noch immer sind keine Bagger weit und breit in Sicht», ärgert sich Kantonsrat Ruben Schuler (FDP). Gemeinsam mit seinen Kantonsratkollegen Christian Vogel (SVP) und Mirco Gerig (SVP) fordert er überparteilich: «Wir wollen einen Anschluss Lerchenfeld mit hoher Leistungsfähigkeit, also weniger Stau und weniger Unfälle.» Um das Ziel voranzutreiben, reichten die drei Kantonsräte die Interpellation «Vorwärts in Lütisburg Station mit dem leistungsfähigen Anschluss fürs Gewerbe sowie für Bütschwil und Mosnang» bei der St.Galler Regierung ein.
«In den letzten zehn Jahren siedelten sich zahlreiche Betriebe im Lerchenfeld an», sagt Christian Vogel. Mit einem weiteren grossen Arbeitgeber erhöhe dies auch den Verkehr. Doch der Anschluss hege Gefahrenpotenzial: «Er ist an die Hauptverkehrsachse durchs Toggenburg viel zu schmal und sorgte in den letzten Jahren bereits für rund zehn Unfälle», weiss Gerig. Trotz der Verkehrsunglücke blieb die Situation all die Jahre unverändert. «Wir brauchen rasch einen leistungsfähigen Anschluss», sagt er. Mirco Gerig ergänzt: «Für das neue Gewerbe, für die Entlastung des Dorfs Bütschwil und für einen besseren Zugang von und nach Mosnang.» Mit einem neuen Anschluss soll nach Meinung der drei Toggenburger Parlamentarier auch das Quartier Altgonzenbach wieder zügig in die Toggenburger Hauptachse einbiegen können.
In ihrem Vorstoss fragen die drei Kantonsräte nach der konkreten Umgestaltung. Soll es ein Kreisel oder doch eine Lichtsignalanlage werden? Einen Favoriten haben die drei: «Eine intelligente Lichtsignalanlage ist zu bevorzugen.» Diese müsse straff geschaltet sein, so wie jene beim Anschluss Engi in Bütschwil. «Ein Kreisel führt zu einer zu hohen Beanspruchung von privatem Bau- und Landwirtschaftsland», so Ruben Schuler. Auch zum Landerwerb haben die Kantonsräte Fragen. «Der Kantonsrat legte fest, dass sich der Kanton mit 1,5 Millionen an neuen Anschluss beteiligt. Die Gemeinden Lütisburg und Bütschwil-Ganterschwil müssen zusätzlich eine Million Franken beisteuern», fasst Ruben Schuler zusammen. «Da die Gemeindegrenze mitten durch den Anschluss verläuft können die Gemeinden ihre Gesamtbeteiligung unter sich aufteilen», so Gerig. «Bütschwil-Ganterschwil profitiert mit ihrem Gewerbegebiet Lerchenfeld und der Entlastung des Dorfs etwas mehr als Lütisburg.» Die Kantonsräte sehen den Idealfall darin, dass die Langenrainstrasse zur Kantonsstrasse wird. «Das haben wir im Kantonsrat eingebracht. Dann müsste nämlich der Kanton St.Gallen alle Kosten des neuen Anschlusses übernehmen», sagt Christian Vogel.
«Für die Umsetzung des leistungsfähigeren Anschlusses im Lerchenfeld benötigt es einen Teil des Vorplatzes des ehemaligen Restaurants Bahnhof», sagt Schuler. Sein Kollege Mirco Gerig weiss: «Das Grundstück befindet sich in Privateigentum. Die Verkaufsverhandlungen stocken seit Jahren.» Aus diesem Grund fragen die Kantonsräte in ihrer Interpellation auch nach den Verantwortlichen für den Erwerb des Grundstücks. «Wir wollen wissen, wie der Stand der Verhandlungen ist und wer den Landerwerb bezahlt», sagt Ruben Schuler. Man erwarte nun ein rasches Anpacken seitens des Kantons und der Gemeinden. «Wenn die Letzistrasse im Spätsommer 2027 wieder geöffnet wird, müssen Landerwerb und Planung abgeschlossen sein», so Christian Vogel.
Von Dominique Thomi
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