Lukas Tribelhorn
verrät, wie es nach der Niederlage von «Wil will wohnen» weitergeht.
Lorina Caspari wohnt in Kirchberg. Bewegung ist ein fester Bestandteil in der Freizeit der 18-Jährigen.
In der Rubrik Lehrlings-Domino stehen Lernende aus dem Einzugsgebiet der «Wiler Nachrichten» im Fokus. Die Fragen der Redaktion hat diese Woche Lorina Caspari (18), Lernende im dritten Lehrjahr im Spital Wil, das zu Hoch Health Ostschweiz gehört, beantwortet.
Wil Lorina Caspari, wie sieht dein Ausbildungsweg aus?
Im Sommer 2023 habe ich die Grundausbildung zur Fachfrau Gesundheit im Spital Wil, jetzt Teil von Hoch Health Ostschweiz, gestartet. Im kommenden Halbjahr werde ich diese abschliessen.
Wie bist du auf diesen Beruf gekommen?
Mich faszinierte das Spitalsetting schon seit meiner Kindheit, da meine Mutter im Kinderspital arbeitet. Nach einem Schnupperpraktikum war für mich klar, dass ich diesen Beruf erlernen möchte.
Was gefällt dir an deinem jetzigen Lehrbetrieb besonders?
Mir gefallen die verschiedenen Stationen mit deren Fachbereichen, in welche ich einen Einblick habe. Da die meisten Patientinnen und Patienten aus der Region kommen, entstehen immer wieder interessante Gespräche.
Wie geht es nach deiner Ausbildung weiter? Wie sehen deine beruflichen Ziele aus?
Mein Ziel ist es, meine Ausbildung im Sommer erfolgreich abzuschliessen. Anschliessend werde ich im September die verkürzte höhere Fachschule (HF) zur dipl. Pflegefachfrau im Spital Wil beginnen. Nach der HF möchte ich gerne in einem Kantonsspital arbeiten.
Nun verdienst du dein eigenes Geld. Wie teilst du dir das Einkommen ein?
Ich überweise einen festen Betrag auf mein Sparkonto und den Rest nutze ich für meine Freizeit.
Was hat sich in deinem Alltag verändert, seit du deine Ausbildung begonnen hast?
Am meisten haben sich das soziale Leben und meine Freizeit verändert. Durch die Schicht- und Wochenendarbeit ist es manchmal herausfordernd, mit Freunden oder der Familie etwas zu unternehmen.
Wo siehst du dich mit 30?
Klare Vorstellungen, wo ich mit 30 stehe, habe ich noch nicht. Mir ist wichtig, eine gute Ausbildung zu absolvieren und mich in diesem Beruf stets weiterzuentwickeln. Zudem möchte ich die Welt bereisen und sportlich aktiv bleiben.
Wie bringst du Schule und Beruf unter einen Hut?
Die Frage ist eher: Wie bringe ich alles unter eine Maske? Da ich jede Woche einen anderen Arbeitsplan habe, plane ich meine Zeit gut ein, damit nichts auf der Strecke bleibt.
Wie gehst du mit Druck um?
Eine stetige und gute Selbstreflexion ist das A und O.
Was ist deine grösste Zukunftssorge?
Meine berufliche Zukunftssorge ist, dass Pflegekräfte in der Gesellschaft nicht die verdiente Anerkennung bekommen und dadurch zu viele wieder abspringen. Viele Spitäler, Heime und andere Institutionen hätten so noch mehr Mühe, gutes Pflegepersonal zu finden.
Was machst du als Ausgleich zu deinem Berufsleben?
Ich bekomme meinen Kopf am besten mit Musik und Sport frei. Zeit mit der Familie und Freunden schafft einen optimalen Ausgleich zum Arbeits- und Schulalltag.
Wer ist dein grösstes Vorbild?
Menschen, die sich für ihre Ziele einsetzen und an sich selbst arbeiten.
Welches Land möchtest du auf jeden Fall mal kennenlernen?
Am liebsten die ganze Welt. Meine Reiseziele für dieses Jahr sind Paris und die Kanarischen Inseln.
Welche Firma soll den nächsten Kandidaten nominieren?
Ich nominiere das Sonnegrund – Seniorenzentrum in Kirchberg.
mib
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