Roger Edelmann
hat im Rahmen der Aktionstage gegen Gewalt an Frauen drei Sitzbänke umgestaltet.
Marianne Meier-Rutishauser ist zufrieden mit dem ersten Jahr am neuen Standort. lin
Das Gartencenter der Rutishauser AG musste gezwungenermassen umziehen. Anfang November 2024 eröffnete der neue Standort an der St.Gallerstrasse. Ein Jahr später zieht Marianne Meier-Rutishauser ein Fazit und verrät, warum sich am alten Standort bisher nichts getan hat.
Wil «Wir sind umgezogen!» – Der Schriftzug prangt bereits seit vergangenem Herbst am Schaufenster des ehemaligen Gartencenters der Rutishauser AG an der Fürstenlandstrasse 20. Anfang November 2024 ist die Blumenfamilie in das Erdgeschoss der Liegenschaft Wiler Wald an der St.Gallerstasse umgezogen. Dies, nachdem das Unternehmen für die Reparatur des Gebäudes an der Fürstenlandstrasse wegen eines Einsprechers keine Bewilligung erhielt. Marianne Meier-Rutishauser, Geschäftsführerin von Rutishauser Gartencenter und Floristik, blickt auf das erste Jahr am neuen Standort zurück.
«Wir sind sehr zufrieden. Wir haben uns gut eingelebt und fühlen uns am neuen Standort wohl», sagt Marianne Meier-Rutishauser auf Anfrage dieser Zeitung. Das Team sei eingespielt und auch die Kundinnen und Kunden des Unternehmens hätten den neuen Ort gut angenommen. «Wir haben sehr viel Rückhalt und Verständnis von unserer Kundschaft erfahren, wofür wir dankbar sind. Nach so vielen Jahrzehnten war der Abschied vom alten Standort für uns recht emotional. Umso schöner war die Reaktion nach dem Umzug: Viele waren überrascht, wie offen und einladend das neue Geschäft wirkt», freut sich die Geschäftsführerin von Rutishauser Gartencenter und Floristik.
Für ein endgültiges Fazit zur betrieblichen und wirtschaftlichen Entwicklung sei es noch zu früh, so Meier-Rutishauser, doch die Entwicklung stimme. Einige Bereiche seien stärker gewachsen, andere etwas verhaltener. Besonders erfreulich sei der Ausbau der Floristik. Im Vergleich zum alten Standort fehle an der St.Gallerstrasse – wenn überhaupt – einzig der grössere Gartenpflanzenbereich. «Der Aussenbereich ist kleiner, was eine sorgfältigere Nutzung der Fläche und angepasste Abläufe erfordert», erklärt Marianne Meier-Rutishauser. «Zudem waren die Investitionen am neuen Standort erheblich. Heute zeigt sich aber, dass sich diese Entscheidungen gelohnt haben.»
Und was ist mit der Liegenschaft an der Fürstenlandstrasse? Das Grundstück ist seit über 100 Jahren im Besitz der Familie Rutishauser. Das Unternehmen kommunizierte bei Bezug des neuen Gartencenters, die alte Liegenschaft abzureissen und auf dem Grundstück eine Wohnüberbauung zu bauen. «Ziel ist es, im Frühling 2025 mit den Arbeiten für die Wohnüberbauung Grünau starten zu können», sagte Marianne im Mai des vergangenen Jahres gegenüber dieser Zeitung. Die Visiere für das besagte Bauvorhaben mit 25 geplanten Mietwohnungen und Tiefgarage stehen bereits seit Monaten – von Baumaschinen fehlt allerdings jede Spur. Der Grund für die Verzögerung sind erneut Einsprachen: «Die Stadt Wil hat die Baubewilligung für unser Bauprojekt mit drei Mehrfamilienhäusern und einer Tiefgarage schon längst erteilt. Leider wurde dagegen Rekurs erhoben. Das Verfahren ist beim kantonalen Baudepartement in Bearbeitung. Wir hoffen auf einen baldigen positiven Entscheid, damit wir endlich mit den Bauarbeiten beginnen können», so Urs Rutishauser, Projektverantwortlicher des Familienunternehmens auf Anfrage.
Linda Bachmann
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