Walter Gysel
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Nein zum Werkhof-Kredit
Andreas Hüssy von der SVP Wil fordert in einer Interpellation Antworten zum weiteren Vorgehen beim Wiler Werkhof. Der Stadtparlamentarier argumentiert, weshalb die Planung nicht isoliert angegangen werden sollte.
Wil Das städtische Departement Bau, Umwelt und Verkehr (BUV) und das Bau- und Umweltdepartement des Kantons St.Gallen prüften eine mögliche Zusammenlegung des städtischen Werkhofs mit dem kantonalen Strasseninspektorat Wil. Aufgrund des ungenügenden Synergiepotenzials und der zu hohen Gesamtkosten sieht der Kanton St.Gallen von einer Zusammenarbeit ab. Der Stadtrat möchte die Ergebnisse der Überprüfung dennoch nutzen und will deshalb erneut eine Statusbestimmung für das Projekt erstellen. Andreas Hüssy fordert in einer Interpellation nun eine «Integrierte, verdichtete Werkhofplanung mit Verlagerung des BUV und Optimierung städtischer Verwaltungsstandorte».
Der SVP-Parlamentarier betont in seinem Schreiben die strukturellen Herausforderungen, vor denen die Stadt stehe. Unter anderem der bauliche Zustand der Stadtgärtnerei, welcher mittelfristig einen erheblichen Investitionsbedarf auslösen würde, sowie die Dezentralisiertheit der Verwaltungseinheiten. «Vor diesem Hintergrund ergibt sich die Chance, die Planung eines neuen Werkhofs nicht isoliert, sondern als Teil einer übergeordneten, integrierten Standort- und Flächenstrategie anzugehen. Eine verdichtete Bauweise sowie die Zusammenführung mehrerer städtischer Funktionen an einem Standort könnten dazu beitragen, Investitionen zu bündeln, laufende Mietkosten zu reduzieren und zukünftigen Sanierungsbedarf zu vermeiden», argumentiert er in seinem Interpellationsschreiben an den Stadtrat.
Andreas Hüssy fordert Antworten zur Möglichkeit einer Integration der Stadtgärtnerei in den neuen Werkhof. Er will vom Stadtrat wissen, ob dieser eine mehrgeschossige Bauweise sowie eine mögliche Verlagerung der Verwaltungseinheit Bau, Umwelt und Verkehr (BUV) überprüft habe. Auch die Mietverhältnisse an der Poststrasse, wo Verwaltungseinheiten des Bereichs Gesellschaft und Soziales (GS) untergebracht sind, stellt der SVP-Politiker in Frage.
Linda Bachmann
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