Ramon Gschwend
fährt in einer 16-tägigen Rallye bis ans Nordkap+.
Yves Münger ist 30 Jahre alt und gründete 2017 die Firma Yves Münger GmbH in Balterswil.
Die Yves Münger GmbH besteht aus einem jungen, leistungsfähigen und kompetenten Team im Herzen der Ostschweiz. 2017 gründete Yves Münger (30) das Unternehmen und ist seither erfolgreich unterwegs für Elektroinstallationen vielfältigster Art wie Service, Reparaturen, Neu- und Umbauten, Gebäudeautomation, Smarthome sowie Netzwerke.
Balterswil Yves Münger, welche Termine stehen heute in Ihrer Agenda?
Heute Morgen darf ich an einer Baubesprechung teilnehmen, danach diverse Büroarbeiten erledigen und am Nachmittag auf einem Rohbau die Decke einlegen.
Was bedeutet Führung für Sie und was zeichnet Ihren Führungsstil aus?
Die Mitarbeitenden jeden Tag aufs Neue zu motivieren und ihnen den Alltag möglichst zu erleichtern, damit sie sich auf die Arbeit konzentrieren können. Für mich ist es wichtig, trotz der Chef-Position als ein Teil des Teams angesehen zu werden.
Welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit in Ihrer Firma und in Ihrem Privatleben?
In unserer Branche und auch privat hat Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert, da wir alle im Stromverbrauch auf Effizienz achten müssen. Wir als Unternehmen leisten beispielsweise. einen Beitrag mit unserem neuen Elektrofahrzeug.
Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern besonders wichtig?
Ehrlichkeit und Flexibilität, auch wenn mal etwas nicht so läuft wie geplant.
Engagieren Sie sich als Firmenchef in der Gemeinde?
Ja, aktuell bin ich Teil des Vorstands im Tennisclub Balterswil-Bichelsee und bei der diesjähri-gen Gewerbeausstellung, Schaufenster Bichelsee–Balterswil, habe ich den Posten als Bauchef übernommen.
Mit wem und wo verbringen Sie Ihre Mittagspause?
Seit über zehn Jahren verbringe ich meine Mittagszeit bei meinem Grosi und werde dabei liebevoll verpflegt.
Was war Ihr erstes Sackgeld und was haben Sie dabei verdient?
Ich durfte früher in der Bar mein-er Mutter das Altglas-Manage-ment übernehmen und im Gegenzug dafür etwas am Kiosk «chrömele».
Was beschäftigt Sie zurzeit am meisten?
Die «Heute bestellt und gestern geliefert»-Mentalität, die ich des Öfteren auch bei mir selber sehe.
Was wollten Sie als Kind werden?
In die Freundschaftsbücher habe ich immer Meeresbiologe oder Tennisstar geschrieben, jedoch haben mich handwerkliche Tätigkeiten schon immer begeistert.
Welches Ziel haben Sie 2023 mit Ihrem Unternehmen?
Weiterhin unfallfrei zu bleiben und einen passenden Mitarbeiter für unsere freie Stelle als Servicemonteur zu finden.
Wer hat Sie auf dem Weg zum Chef am meisten gefördert und gefordert?
Meine Eltern sowie auch meine Partnerin haben mich stets ermutigt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, bereut habe ich dies noch nie.
Welchen Rat würden Sie Ihrem 18-jährigen Ich mit auf den Weg geben?
Beruflich wie auch privat, mach das, was du gerne machst.
Wie bekommen Sie Beruf und Privatleben unter einen Hut?
Es ist nicht immer leicht. Ich versuche, mir fixe Freizeiten einzuplanen, die ich dann mit Familie und Freunden verbringe oder in denen ich Tennis spielen gehe.
Was tun Sie gegen den Fachkräftemangel?
Ehrlicherweise zu wenig. Ich sehe die Brennpunkte beim Nachwuchs und in der Aus- und Weiterbildung von Quereinsteigern.
Wer soll als nächster Kandidat diese Fragen beantworten und warum wählen Sie diese Person aus?
Ich nominiere Nick Albrecht von der Firma Albrecht + Birchler Metallbau GmbH in Wallenwil. Nick ist, wie ich auch, ein engagierter Jungunternehmer mit grossen Ambitionen.
pd/dot
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