Lukas Tribelhorn
verrät, wie es nach der Niederlage von «Wil will wohnen» weitergeht.
Für Emilia Locher gehörte das Eisbaden in diesem Winter zur täglichen Routine.
Die Aussentemperaturen steigen wieder und auch der Bichelsee ist regelmässig über 20 Grad. Noch Ende Januar haben zwei WN-Redaktorinnen die Wängenerin Emilia Locher beim Eisbaden begleitet – damals war der See gerade einmal vier Grad.
Wängi/Bichelsee «Für meine Gesundheit würde ich alles tun», sagte Emilia Locher damals über ihr neues Hobby: das Eisbaden (WN vom 23. Januar). Bevor die Wängenerin mit diesem Extremsport anfing, wurde sie immer sehr schnell krank. Wie stand es also in diesem Winter um ihre Gesundheit? «Ich blieb tatsächlich den gesamten Winter über gesund», offenbart die SRK-Pflege-helferin. Und nicht nur das: Die Kälte scheint auch gegen Schmerzen gewirkt zu haben. «Bei Muskelschmerzen wirkte das Kaltbaden unter zehn Grad wie eine Soforthilfe. Und je kälter das Wasser war, desto schneller kam die Linderung.» Fast täglich war Locher abends im Bichelsee schwimmen, nutzte kalte Duschen oder eiskalte Wannenbäder auf ihrem Balkon. Mit der Zeit stellte sich dann auch ein Langzeiteffekt ein und die Wängenerin merkte deutlich, wie sich ihr Körper veränderte: «Ich musste plötzlich nicht mehr so viele Kleiderschichten anziehen und auch die Heizung in meiner Wohnung liess ich den gesamten Winter über ausgeschaltet – sonst wäre mir zu heiss geworden.» Die kalten Duschen wie auch Badewannen voller Eiswasser seien auch jetzt nach wie vor Bestandteil ihres Alltags: «Und zum Baden gehe ich gerne ab und zu in die Murg, die ist etwas kühler als der Bichelsee.» Sobald es geht – im Herbst –, wird Locher wieder mit dem täglichen Eisbaden anfangen, wie sie bekräftigt. Zudem habe sie sich ein noch ambitionierteres Ziel gesteckt: «Mein grosser Traum ist es, irgendwann in den nächsten 20 Jahren in der Antarktis zu baden.»
jms
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