Ramon Gschwend
fährt in einer 16-tägigen Rallye bis ans Nordkap+.
Der Club Elegant in Oberbüren leidet besonders unter der Schliessung wegen des Coronavirus. das
Auch Miriam machte sich grosse Sorgen, ihre Familie bei Besuchen in Rumänien mit dem Coronavirus anzustecken. Zum Glück seien alle gesund geblieben, sagt sie lächelnd. Dann wird ihr Blick ernster. In letzter Zeit macht sie sich viele Gedanken über ihr Einkommen, das seit zwei Monaten ausbleibt.«Ich arbeite nur hier im Club und bin auf das Geld angewiesen», sagt sie. «Gottseidank dürfen wir hier gratis leben und essen. Ich weiss nicht, was ich sonst gemacht hätte.» Es fehle ihr an nichts. Im Club hat sie ihr Zimmer mit Toilette, Internetanschluss sowie eine Küche und einen Kühlschrank. Miriam und die anderen drei Mitarbeiterinnen sitzen auch oft in den kleinen Garten vor dem Club oder gehen spazieren. Diese freie Zeit sei zwar schön, sagt Miriam, doch in erster Linie vermisse sie ihre Familie schrecklich. Sie hat sie seit dem Lockdown nicht mehr gesehen. Das sei eine sehr lange Zeit und ihre Verwandten virtuell zu sehen, sei nicht das Gleiche. «Ich will wieder die Normalität zurück», sagt Miriam.«Ich vermisse meinen Job. Ich will wieder arbeiten können wie bisher, ohne Angst vor dem Virus», so die 27-Jährige. Auch diverse Kunden hätten sich schon erkundigt, wann der Club Elegant wieder öffne. Miriam hofft, sie bald wieder empfangen zu können.
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