Aurora Veseli
beantwortet
diese Woche die Fragen im WN-Lehrlings-Domino.
Timon Kobelt (l.) und Alex Fust stellen den Event am Samstag auf die Beine. le
Heute wird der Stadtweier in Wil zum Treffpunkt für Unihockey-Fans und Neugierige. Das Projekt «Unihockey bi dä Lüüt» bringt Sport, Beiz und Begegnung direkt ans Wasser.
Unihockey Auf dem Platz am Stadtweier in Wil knallt der Ball gegen die Bande, Spieler rufen, das Training läuft auf Hochtouren. Zwischen Pässen und Torabschlüssen entsteht genau die Atmosphäre, die heute beim Event «Unihockey bi dä Lüüt» spürbar werden soll. Timon Kobelt kommt direkt vom Feld zum Gespräch, den Schläger noch in der Hand. Der Präsident der UHC Black Barons Wil erklärt, wie die Idee für das Projekt entstanden ist und warum der Stadtweier dafür der perfekte Ort ist. Die Black Barons feiern dieses Jahr ihr 20-Jahr-Jubiläum und wollen dies mit verschiedenen Aktivitäten im öffentlichen Raum sichtbar machen.
Alex Fust, Trainer der UHT HotShots Bronschhofen, unterstreicht die enge und wachsende Zusammenarbeit zwischen den beiden Vereinen. Die Hot Shots sind ein reiner Juniorenverein ohne Aktive. Die Kooperation zwischen den HotShots und den UHC Black Barons Wil geht dabei deutlich über den Event hinaus. Im Juniorenbereich haben die beiden Vereine ihre Kräfte gebündelt, nachdem die Black Barons ihre eigene Juniorenabteilung aufgelöst haben. Eingehende Anfragen von Nachwuchsspielern werden seither direkt weitervermittelt. So entsteht laut Timon Kobelt eine nachhaltige regionale Lösung, die jungen Spielerinnen und Spielern den Zugang zum Unihockey erleichtert.
Auch die Aufteilung am Event ist klar geregelt: Am Morgen gestalten die Hot Shots das Programm für Kinder und Junioren, am Nachmittag übernehmen die Black Barons mit Jugendlichen und Plauschspielerinnen und -spielern. Dadurch entsteht ein abwechslungsreicher Tag, an dem Unihockey in allen Alters- und Leistungsstufen unkompliziert ausprobiert werden kann.
Trotz der positiven Entwicklung gab es rund um das Street Floorball Feld auch kleinere Herausforderungen. So wurden laut Timon Kobelt einige der bereitgestellten Schläger entwendet, was die Verantwortlichen als Anlass nehmen, künftig stärker auf Eigenverantwortung hinzuweisen. Für den Event am kommenden Samstag stellen die beiden Clubs einen kleinen Vorrat an Schlägern zur Verfügung. Wer jedoch selbst Unihockeyschläger besitzt, soll diese unbedingt mitbringen. Die Verantwortlichen selbst sehen im gesamten Projekt grosses Potenzial. Wer selbst einmal schnuppern oder spielen möchte, kann sich jederzeit direkt bei den beiden Vereinen melden. Der Anlass vom Samstag, 23. Mai soll jedoch nicht nur dem Sport dienen, sondern auch als Treffpunkt im Quartier und der Stadt wirken. Mit Grill, Barwagen und Festbänken wird das Gelände am Stadtweier zu einem offenen Begegnungsort für alle Generationen. Die Organisatoren hoffen auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Wiler Region. Das Street-Floorball-Feld bleibt auch nach dem Event, bis zum Rock am Weier, weiterhin im Einsatz und kann im Sommerbetrieb frei genutzt werden. Danach ist das Street Floorball Feld in weiteren Orten aufgestellt.⋌ le
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