Ramon Gschwend
fährt in einer 16-tägigen Rallye bis ans Nordkap+.
Michael Sarbach sieht den Titel nicht nur auf seine Person bezogen. z.V.g.
Der Verein Wil Tourismus hat am Mittwochabend Michael Sarbach als neuen Wiler Botschafter vorgestellt. Er verrät, wie er alle seine Rollen unter einen Hut bekommt.
Wil Politiker, Musiklehrer, FGW-Herold, Gare de Lion-Betriebsleiter und obendrauf noch der neue Wiler Botschafter – gestern Abend wurde Michael Sarbach vom Verein Wil Tourismus zum elften Wiler Botschafter gekürt.
Michael Sarbach, sie wurden vom Verein Wil Tourismus zum Wiler Botschafter 2025 ernannt. Was bedeutet Ihnen dieser Titel?
Natürlich freue ich mich sehr über diese unerwartete Ehre. Ich interpretiere diesen Titel als Wertschätzung für mein jahrelanges vielseitiges Engagement in unserer Stadt und Region.
Sie sind Politiker, Musiklehrer, FGW-Herold, Gare de Lion-Betriebsleiter und für dieses Jahr auch Wiler Botschafter – wie bekommen Sie alles unter einen Hut?
Ohne Hilfe wäre das nicht möglich. Der grösste Dank gilt meiner Familie, welche grosses Verständnis zeigt und mir in intensiven Wochen den Rücken frei hält. Unterstützung kommt auch von allen Mitstreitenden in den verschiedenen Projekten und aus meinem Arbeitsumfeld. Darum sehe ich den Titel nicht nur auf meine Person bezogen; er soll auch für die vielen anderen Menschen stehen, welche sich für die Attraktivität unserer Region einsetzen – egal in welchem Bereich.
Erhält das Amt unter Ihrem Einfluss eine politische Färbung?
Nein, dieses Amt ist in erster Linie repräsentativ. Natürlich habe ich als politischer Mensch persönliche Haltungen und Werte; als Wiler Botschafter möchte ich unser Städtli Wil jedoch möglichst in seiner ganzen Breite vertreten – offen und nahbar.
Ein Botschafter geniesst politische Immunität. Wie machen Sie sich diese zunutze?
Davon werde ich kaum Gebrauch machen müssen; als Herold geniesse ich schon ausreichend Narrenfreiheit.
Linda Bachmann
Lade Fotos..