Redon Ismaili
beantwortet diese Woche die Fragen im WN-Vereins-Domino.
Andreas Bolakis ist 37 Jahre alt und hat zwei Kinder.
Die Hotel Schwanen AG Wil steht für Tradition und Gastfreundschaft. Das 3-Sterne-Hotel umfasst 24 Hotelzimmer für Business- und Leisure-Aufenthalte. Das vielseitige gastronomische Angebot setzt auf Casual Fine Dining im prämierten Stadtrestaurant swan21, unkomplizierte Küche im «boulevard» und individuelle Events bis zu 100 Personen im «Schwanensaal».
Wil Andreas Bolakis, welche Termine stehen heute in Ihrer Agenda?
Am Vormittag habe ich eine Anlassbesprechung und einen Termin mit unserem Kühltechniker. Am Nachmittag stehen verschiedene Aufgaben im Bereich Marketing und Personal an, und ich arbeite an einem laufenden Projekt weiter. Dazwischen bin ich während des Mittag- und Abendservice im «swan21» und im «boulevard» präsent.
Was bedeutet Führung für Sie und was zeichnet Ihren Führungsstil aus?
Ich führe situativ. Für mich bedeutet Führung vor allem, als gutes Beispiel voranzugehen, klar zukommunizieren und mein Team dort zu unterstützen, wo es mich braucht.
Welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit in Ihrer Firma und Ihrem Privatleben?
Einen sehr hohen. Vor allem im Umgang mit Lebensmitteln. Wo immer möglich, arbeiten wir mit regionalen Händlern und hiesigen Produkten. Das Bewusstsein für Foodwaste ist schon lange kein «nice-to-have» mehr in unserer Branche. Auch privat achte ich sehr darauf.
Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern besonders wichtig?
Offene und ehrliche Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen und Verständnis bilden für mich die Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit.
Wo fallen Ihnen die besten Ideen ein?
Meistens nach Feierabend oder an freien Tagen – dann, wenn der Kopf wirklich frei ist.
Was nervt Sie am meisten?
Pessimismus und fehlende Lösungsorientierung.
Womit langweilt man Sie am meisten?
Mit der berühmten Rede um den heissen Brei.
Was soll man später einmal von Ihnen sagen?
Dass man sich positiv an die Zeit mit mir erinnert – als Ausbildner, Arbeitskollege, Vorgesetzter, Geschäftsführer und Gastgeber.
Welchen Rat würden Sie Ihrem 18-jährigen Ich mit auf den Weg geben?
Höre auf dein Bauchgefühl.
Wie bekommen Sie Beruf und Privatleben unter einen Hut?
Mit einem eingespielten, starken Team im Rücken und einer zuverlässigen Stellvertretung kann ich mir die Zeit für mein Privatleben und meine Kinder nehmen.
Welche Benefits gibt es bei Ihnen im Betrieb?
Neben Weiterbildungsmöglichkeiten bieten wir unseren Angestellten verschiedene Vergünstigungen, zum Beispiel für Übernachtungen von Familie und Freunden. Bei der Dienst- und Ferienplanung können wir durch unsere 365 Öffnungstage flexibel auf Wünsche eingehen.
Haben Sie eine Viertagewoche schon einmal in Betracht gezogen? Was spricht dafür oder dagegen?
Wir haben das bereits geprüft. Aktuell können wir die Abläufe nicht sinnvoll auf eine Viertagewoche anpassen. Bei Teilzeitbeschäftigten können wir individuelle Lösungen anbieten.
Was tun Sie gegen den Fachkräftemangel?
Wir geben unseren Mitarbeitern Raum, eigene Ideen anzubringen und umzusetzen, um sich weiterzuentwickeln. Als Lehrbetrieb wirken wir dem Fachkräftemangel langfristig entgegen. Ich persönlich versuche stets, meine Leidenschaft für unsere spannende Branche weiterzugeben und die Vorzüge und Chancen aufzuzeigen.
Welches war die schwierigste Entscheidung, die Sie in Ihrer Karriere treffen mussten, und wie haben Sie sie bewältigt?
Schwierige Entscheidungen gehören dazu. Ich kann nicht sagen, welche bisher die schwierigste war. Für mich ist es wichtig, sachlich zu bleiben, und klare Entscheidungen zu treffen, dahinterzustehen und offen für Feedback zu sein.
Wer soll als nächster Kandidat diese Fragen beantworten und warum wählen Sie diese Person aus?
Ich nominiere Daniel Tschopp von design bau Tschopp in Wil. Er hat einen grossen Teil zur Verwirklichung unseres «boulevard» beigetragen und kümmert sich mit seinem kompetenten Team um die Schreinerarbeiten in unserem Haus.
pd/mib
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