Ramon Gschwend
fährt in einer 16-tägigen Rallye bis ans Nordkap+.
David Zimmermann ist der Gemeindepräsident von Braunau.
In der letzten WN-Ausgabe vom 8. Juni haben wir die Braunauer gefragt, was sie davon halten, dass ihnen die Gerichtskosten bezüglich des Falls Chäsi auferlegt werden. Nun spricht der Gemeindepräsident David Zimmermann.
Braunau David Zimmermann war selber in den Abbruchsfall der alten Käserei im Dorf verwickelt und wurde zusammen mit weiteren Mitgliedern des damaligen Gemeinderats vom Bezirksgericht Münchwilen freigesprochen. Wie die WN herausgefunden haben, werden die Verfahrenskosten von rund 37'200 Franken mit dem Budget 2022 am kommenden Sonntag den Braunauern vorgelegt. David Zimmermann selbst hat nicht damit gerechnet, dass das Gericht die Kosten der Gemeinde auferlegt. «Insbesondere nicht, da wir freigesprochen wurden. Das Gericht hat so entschieden und wir mussten den Entscheid so hinnehmen», teilt der Braunauer Gemeindepräsident schriftlich mit. Anstatt der budgetierten 15'000 Franken für die rechtliche Beratung der Gemeinde schlagen nun 46'339.50 Franken zu Buche. «Dies ist selbstverständlich ein Wermutstropfen», erklärt Zimmermann. Über die Rechnung entscheidet der Braunauer Stimmbürger. David Zimmermann betont, dass die Gemeinde bewusst auf die Genehmigung der Rechnung durch den Stimmbürger warte und die Begleichung danach erfolgen werde.
Von Jan Isler
Lade Fotos..